TIRANA
Tirana ist seit 1920 Hauptstadt Albaniens. Die Stadt ist relativ jung
und wurde 1614 von Sulejman Bargjini, Feudalherr jener Zeit, errichtet.
Die Stadt begann zu Beginn des 18. Jahrhunderts zu wachsen. Heute
ist Tirana nicht nur die am dichtesten besiedelte Region Albaniens,
sondern auch das größte politische und wirtschaftliche Zentrum des
Landes. Im Zentrum Tiranas, auf dem Skanderbegplatz findet man die
alte Moschee von Ethem Bey, erbaut von 1789 – 1823, sowie den Uhrenturm
(35 m hoch) erbaut 1830. Der Kulturpalast mit der Oper, dem Theaterballett
und der nationalen Bibliothek befinden sich neben dem Skanderbegplatz.
Ebenfalls in Tirana beheimatet sind andere wichtige Institutionen,
wie das nationalhistorische Museum, das archäologische Museum, das
Museum der Naturwissenschaften, das Museum der albanischen Philatelie,
die nationale Kunstgalerie, das Zentrum der internationalen Kultur
und viele andere. Den besten Blick über die Stadt hat man vom „Märtyrer
Friedhof“ mit dem Mutter Albanien Monument. Die Adria und der Hausberg
Tiranas der Dajti befinden sich nahe der Stadt (Fahrtzeit Tirana –
Küste: ca. 45 Minuten). Tirana beherbergt einen großen Park mit einem
künstlichen See im südlichen Teil der Stadt.
Sehenswürdigkeiten:
Die Festung von Pertrela befindet sich im Süden von Tirana auf der
rechten Seite der Nationalstraße, die die Hauptstadt mit der Stadt
Elbasan verbindet. Die Festung wurde im Mittelalter erbaut. Die Burg
stand unter dem Kommando der Schwester von Skanderbeg, Mamica Kastrioti.
Die Festung von Preza, stammt aus dem 15. Jahrhundert. Sie hat eine
schöne und dominante Position vor dem Krujaberg.
Die Moschee von Ethem Bey befindet sich direkt im Zentrum von Tirana.
Sie wurde 1789 erbaut. Zusammen mit dem Uhrenturm (1830) repräsentiert
sie einen wichtigen historischen Teil Tiranas.
Die Gebäude der Ministerien sind architektonisch wertvoll. Sie wurden
1930 erbaut, als Albanien noch Königreich war.
Nach dem 2. Weltkrieg wurden zahlreiche Gebäude errichtet. Der Kulturpalast,
der Kongresspalast, das Nationalhistorische Museum, das Zentrum der
internationalen Kultur etc.
Die Tabakevebrücke befindet sich am „Zhan Dark“ Boulevard. Sie stammt
aus dem 18. Jahrhundert.
Die Grabstätte von Kapllan Pasha, errichtet 1814.
Museen
Das Nationalhistorische Museum (Tel: +355 223446 / 228389 )
Das archäologische Museum
Die Kunstgalerie (Montags geschlossen)
Das Museum der albanischen Philatelie
Das Museum der Naturwissenschaften
VLORA
Vlora ist eine Küstenstadt. Sie hat nicht nur einen der wichtigsten
Häfen Albaniens, sondern spielte eine große Rolle in der Geschichte
Albaniens. In Vlora wurde Albanien 1912 zu einen unabhängigen Staat
proklamiert und es wurde die erste nationale Regierung unter der Führung
von Ismail Qemali geschaffen. Interessierte können mehr über diese
geschichtlichen Entwicklungen im Unabhängigkeitsmuseum der Stadt erfahren.
Auf einem Hügel über der Stadt kann man die religiöse Stätte „Kuzum
Baba“ bestaunen. Von dort aus kann man den Strand und die gesamte
Stadt überblicken.
Sehenswürdigkeiten:
Ethnographisches Museum (geöffnet von 08.00–12.00 und von 16.00–18.00
Uhr)
Historisches Museum (geöffnet von 8.00–12.00 und von 16.00 – 18.00
Uhr)
Das Unabhängigkeitsmuseum (geöffnet von 8.00–12.00 und von 16.00–18.00
Uhr)
Die Moschee von Muradie
Das Kanina Burg, im Dorf Kanina
Die Burg von Porto Palermo
Die Ruinen der Himara Burg, Himare
Die Kirchen Saint Stephen und Saint Mitri im Dorf von Dhermi (12.
bis 14. Jahrhundert)
Das Kloster von Saint Mary, in Zvernec
Das antike Theater von Orikum (erstes Jahrhundert vor Christus)
Die Kirche von Marmiroi in Orikum
Zwischen Tirana und Vlora befindet sich das Distrikt Fier, das verschiedene
historische Stätte von großem Interesse bietet. Die wichtigsten sind:
Das historische Museum von Fier
Das archäologische Museum von Apollonia, im Dorf Pojan
Das Kloster der Saint Mary von Apollonia
Die archäologische Ausgrabungsstätte von Apollonia
Die archäologische Stätte von Bylis, im Dorf Hekal
Die Ruinen der Kirche von Saint Mary, im Ballsh
BERAT
Die Stadt ist bekannt als „die Stadt der eintausend Fenster” und ist
heute Museumsstadt. Sie befindet sich am Hange des Tomorri Berges,
der Besucher wird von der unübersehbaren Festung empfangen. Im Innern
befinden sich Wohnhäuser und das „Onufri“ Museum. Gäste können die
Malereien und Piktogramme diverser albanischer Künstler bewundern.
In der Altstadt Berats befinden sich einige religiöse Bauten wie Kirchen
und Moscheen.
Sehenswürdigkeiten:
Das Iconographie Museum “Onufri” (geöffnet von 8.00-15.00 Uhr, Montags
geschlossen, Tel.: +355 32 32 248).
Das Ethnographische Museum (geöffnet von 8.00-15.00 Uhr, Tel.: +355
32 32224)
“Eduard Lear” Gallerie (jeden Tag geöffnet, Tel.: +355 32 32 027)
Die Festung von Berat
Die Kirche von Saint Mehilli, (Michael)
Die Kathedrale von Saint Mary,
Die Kirche von Saint Triadha (Trinity),
Die Kirche von Saint Vllaherna
Die Königsmoschee
Die Gorica Brücke, über den Osum Fluss
DURRES
Durres ist die zweitgrößte Stadt Albaniens und besitzt den größten
Hafen des Landes. Die Stadt wurde von Korinthern und Korkyrern im
Jahre 627 vor Christus kolonisiert. Genannt wurde sie Epidamnus, später
dann Dyrrachium. Das wichtigste Objekt der Stadt ist das Amphitheater,
das größte der Balkanhalbinsel mit 15.000 Sitzen. Das Theater stammt
aus dem 2. Jahrhundert nach Christus und zeigt ein frühes christliches
Grabmal sowie seltene Wandmosaike. Zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert
war Durres ein wichtiges Hafen- und Handelszentrum an der Via Egnatia,
die zwischen Rom und Byzanz (Istanbul) verlief. Nach vielen Erdbeben
versank die Stadt teilweise im Meer oder stürzte in sich zusammen
und wurde anschließend überbaut. Heute ist Durres bekannt für das
nahe Baderessort, seine Sandstrände und das warme Meer.
Sehenswürdigkeiten:
Das Archäologische Museum (geöffnet von 9.00-17.00 Uhr, Montags und
Dienstags geschlossen, Tel.: +355 52/22253)
Amphitheater
Byzantinisches Forum
Venezianischer Turm (kleine Burg, die als Bar genutzt wird)
Die antike Stadtmauer
Ausstellung der Volkskultur (täglich von 8.00-13.00 Uhr geöffnet)
Das Mosaik von Arapaj, Arapaj (Einlass nur mit spezieller Genehmigung)
KRUJA
Kruja ist eine mittelalterliche Stadt in der Nähe von Tirana. Sie
wurde direkt am Sari Salltiku Berg gebaut. Der Name des Städtchens
ist eng verbunden mit dem Namen des Nationalhelden Gjergj (Georg)
Kastriot Skanderbeg, der 25 Jahre lang gegen die Osmanen kämpfte,
um die europäische Zivilisation des 15. Jahrhunderts gegen die Bedrohung
aus dem Osten zu verteidigen. An einem bekannten und strategischen
Punkt von Kruja befindet sich die Burg mit dem Skanderbeg Museum (Nationalmuseum).
Auf dem Weg hoch zu der Burg befindet sich ein mittelalterlicher Bazar.
Sehenswürdigkeiten:
Gjergj Kastrioti Skanderbeg Museum (geöffnet von 09.00- 13.00 und
15.00-18.00 Uhr, Montags geschlossen, Tel.: + 355 532 2225)
Das Ethnographische Museum (geöffnet von 09.00-13.00 und 15.00 -18.00
Uhr, Montags geschlossen)
Archäologische Stätte von Albanopoli, in Zgerdhesh
Traditioneller Bazar on Albanopoli, in Zgerdhesh
Traditioneller Bazar
KORCA
Korca ist die größte Stadt im Südosten Albaniens. Sie befindet sich
am Fuße des Morava Berges auf einem 800 m hohen Plateau. Im 18. Jahrhundert
entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Handels- und Handwerkszentrum
aufgrund des Handels mit den Nachbarländern. Das Museum der mittelalterlichen
Künste kann man in Korca besuchen. Es zeigt die spirituelle und materielle
Kultur der albanischen Bevölkerung. Des weiteren gibt es das Erziehungsmuseum
an dem Ort, wo die erste Schule Albaniens 1878 eröffnet wurde, sowie
das Museum der „Bratko Sammlungen” mit Antiquitäten aus dem weiten
Osten.
Sehenswürdigkeiten:
Das Museum der mittelalterlichen Künste, (geöffnet von 8.00-14.00
Uhr)
Die Gallerie „Guri Madhi”, (geöffnet von 10.00-12.00 und von 16.00-18.00
Uhr)
Das „Bratko” Museum der Antiquitäten und Kollektionen des weiten Ostens,
(geöffnet von 9.00- 12.00 und von 16.00-18.00 Uhr)
Das Erziehungsmuseum (geöffnet von 8.00-14.00 Uhr)
Das Archäologische Museum, (geöffnet von 8.00-14.00 Uhr)
Tal der Tränen (heutiges Viertel von Korca, ehemals Ort, an dem junge
Mädchen Tränen vergossen haben, da ihre Liebsten im Exil verweilten
oder emigriert sind)
POGRADEC
Pogradec ist eines des reizvollsten Touristenorte Albaniens aufgrund
der Lage am Ohridsee. Der See zeichnet sich durch klares Wasser und
schöne Bergansichten aus. Der Koran Fisch, ähnlich der Forelle, ist
hier anzutreffen. Neben dem Verweilen am schönen Strand von Pogradec
wird Ihr Aufenthalt noch interessanter sobald Sie einen Ausflug zum
Touristenzentrum in Driloni (5 km nach Osten) machen. Dieses ist umgeben
von Zierpflanzen und Bäumen.
Sehenswürdigkeiten:
Die Mosaike von Lin, Im Dorf Lin nördlich von Pogradec
Die Quellen von Drilon
Die monumentalen Gräber von Selca e Poshtme, im Dorf Selca
Die Goliku Brücke auf der alten Via Egnatia
GJIROKASTRA
Eine der wichtigsten Städte Südalbaniens und Weltkulturerbe von UNESCO,
Gjirokastra, ist zur Museumsstadt erklärt. Sie wurde an einem Berghang
erbaut und ist bekannt für ihre charakteristischen engen Steinstraßen.
Die Wohnhäuser haben die Form mittelalterlicher Türme bestehend aus
einem Gebäudeensemble charakteristischer Architektur. Die Stadtfestung
steht wie ein Balkon über der Stadt. Der Besucher kann von hier aus
die sehr schöne Landschaft bewundern. Das Nationale Waffenmuseum befindet
sich im Innern der Festung. Waffen werden von den Albaners seit dem
Mittelalter benutzt und sind hier ausgestellt.
Sehenswürdigkeiten:
Das Waffenmuseum (im Innern der Burg)
Das Ethnographische Museum (Tel.: +355 846 2460)
Die Festung von Gjirokastra
Die Kirche von Labova e Kryqit, im Dorf Labova e Kryqit
Die archäologische Stätte Antigonea, im Dorf Saraqinisht
Die Ruinen der archäologischen Stätte Adrianapol, im Dorf Sofratike
SARANDA
Saranda ist die südlichste Stadt Albaniens direkt gegenüber von Korfu
(Griechenland). Heute wird die Stadt meist von Tagesausflüglern besucht,
die dieses früher unerreichbare Terrain erkunden möchten. Saranda
ist eine der am meisten von Touristen besuchten Orte des Landes und
wird von vielen frisch Verheirateten Albanern als Flitterwochenziel
gewählt. Nahe Saranda befinden sich die alten Ruinen der Stadt Butrint,
als Weltkulturerbe von UNESCO erklärt, und die Quelle „Blaues Auge”.
Sehenswürdigkeiten:
Ethnographisches Museum
Das archäologische Museum Butrinti
Die Ruinen des antiken Ortes Onhezmi in Saranda
Der antike Tempel und andere Ruinen von Foinike, im Dorf Finiq
Die kleine Burg von Ali Pasha im Dorf Vrine
Archäologische Stätte von Butrinti
Die Kirche von Saint Kolli im Dorf Mesopotam
SHKODRA
Shkodra ist eine der bedeutensten Städte des Nordwestens direkt am
gleichnamigen See gelegen. Bis nach Montenegro is es nur ein Katzensprung.
Die antike Stadt bietet eine reichhaltige Geschichte mit alten charakteristischen
Häusern, wo Holz und andere traditionelle Motive verwendet wurden.
Nahe der Stadt steht die Rozafa Festung, gebaut auf einem Felsen,
von wo aus man eine herrliche Aussicht auf die Berge und die Stadt
Shkodra hat. Während Ihres Besuches können Sie das Historische Museum
besuchen. Shkodra ist ein guter Startpunkt für eine Fahrt in die albanischen
Alpen.
Sehenswürdigkeiten:
Historisches Museum (mit einer archäologischen Sektion) Tel.: +355
224 32 13, geöffnet von 09.00-13.00 Uhr
Museum der Rozafa Burg (geöffnet von 10.00-13.00 Uhr)
Andere interessante Plätze in der Stadt und der Umgebung: Die Rozafa
Festung
Die Lead Moschee
Die Kirche von Shirgji (in der Nähe des Dorfes Obot)
Die Mesi Brücke (8 km von Shkodra entfernt)
Die illyrischen Ruinen von Gajtan
Die mittelalterliche Stadt Sarda, nahe Vau I Dejes
Auf dem Weg von Tirana nach Shkodra lohnt es sich in Lezha zu halten,
um die Gedenkstätte, die dem albanischen Nationalhelden Skanderbeg
gewidmet ist, zu besuchen (geöffnet von 8.00-13.00 Uhr)
(Quelle: Webseite des albanischen Tourismusministeriums: http://www.albaniantourism.com)